Das Wort Mediation kommt aus dem lateinischen und bedeutet Vermittlung.

Als Mediation bezeichnet man einen strukturierten Lösungsprozess unterschiedlicher Konfliktparteien, der helfen soll, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen. Diese soll möglichst alle Bedürfnisse und Interessen berücksichtigen.

Mediation ist ein Verfahren, keine Institution. Es ist jedoch möglich, sich der Mediation als Verfahren zu bedienen.

Die Rolle des Mediators! Entscheidend bei diesem Verfahren ist die Haltung des sog. Mediators. Sie/er muss allparteilich d.h. unabhängig von den Konfliktparteien sein und alle Interessen und Bedürfnisse im Blick halten, damit diese möglichst zu einer konstruktiven Lösung  gelangen. Vom Mediator werden keine Entscheidungen getroffen oder Empfehlungen gegeben, er/sie begleitet lediglich die mögliche Konfliktregelung. Dies ist ein sehr wesentlicher Unterschied zu einer Expertenberatung.

Wo lernt man das?
In einer Ausbildung zum Mediator/in erlernt man Konflikte und deren Hintergründe zu verstehen, das strukturelle Mediationsverfahren und die dazugehörigen Fragetechniken und die allparteiliche Haltung. Um diese gut abzubilden, muss der/ die Mediator/in sehr gut seine eigenen Grenzen und Themen kennen, die einer unabhängigen Haltung im Weg stehen können.

Alle Infos zu unserer Ausbildung finden Sie auf den Seiten der Akademie oder hier. 

Wir empfehlen für tiefere Einblicke auch unsere Podcastfolge mit dem Seminarleiter Josef Mikus